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Heimweh nach dem Himmel

Heimweh nach dem Himmel

Artikelnummer: 1040

Biografie

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Vorwort

Wir bekommen Kinder – weil sie zu unserem Lebensplan gehören, weil sie den Weg über uns in diese Welt finden oder wir durch sie einen Teil von uns weiter geben möchten, weil es schön ist, wenn aus der Liebe ein neues Wesen entsteht.

Wir erleben mit ihnen Momente des vollkommenen Glücks. Wir nehmen Teil an ihrer Entwicklung, die wir einst selbst durchlebten, dessen wir uns aber nicht mehr bewusst sind.
Eines passiert dabei immer: Wir verbinden uns mit ihnen und stehen ihnen bei, auf dem Weg in ihr eigenes Leben. Zumindest im Idealfall. 
Sie werden zur Herausforderung für die eigene Beziehung. Sie fordern, dass wir hinterfragen und uns einfühlen, mit zunehmenden Alter unternehmen sie ihre eigenen Schritte, stolpern über die tiefen Fragen ihres Lebens und nabeln sich von uns ab, um ihre eigene Wahrheit zu finden in ihrem Leben.

Was, wenn dieser Weg „vorzeitig“ ein Ende nimmt? Was macht es mit uns wenn unsere Kinder vor uns sterben? Was wirft das in uns Eltern auf?
Wie gehen wir mit diesem Verlust um? 
Der Tod ist aus unserer Gesellschaft verdrängt. Obwohl er täglich irgendwo gegenwärtig ist, werden wir erst dann wach, wenn es uns selbst betrifft und wir gezwungen sind, uns damit auseinander zu setzen. 
Manche Menschen erstarren beim Gedanken, eines Tages zu denen zu gehören, die das Diesseits verlassen müssen, manche sehnen sich danach, von ihren Leiden erlöst zu werden. Jedoch immer ist der Tod etwas zu tiefst Bewegendes und Endgültiges.

Menschen, die ein eigenes Kind verlieren, sind oft ganz alleine in diesem schmerzvollen und heilsamen Prozess, der unumgänglich die Sichtweise auf das Leben verändert.
Geschenkte Kinder? - Verlorene Kinder? Was sind sie für uns und was verändern sie in uns; welche Erkenntnis schenken sie uns und wie tief verändern sie uns und unsere Beziehungen. Selbst auf diesem Weg, und im Bewusstsein, dass viele Eltern damit konfrontiert sind, möchte ich all diesen eine Stimme geben, um damit nicht alleine zu bleiben und anderen Eltern Unterstützung zu geben, eine Ahnung, dass es gleichwohl geschenkte Kinder bleiben, auch wenn sie vor uns gegangen sind.
Autor
Alisa Engler
Einband
Hardcover (gebunden Einband)
Format
12,0 x 18,0 cm
Seitenzahl
ca. 250
Sprache
deutsch
Auflage
1
Genre
Biografie
Erscheinungsjahr
1. Dezember 2017
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